Social Media Report | fundraising2.0 CAMP Berlin 2011

März 22, 2011 in Allgemein (Alle), Doku fundraising2.0 CAMP, fundraising2.0 CAMP, Session Camp Berlin 2011, Tools & Instrumente

social media report spendino

Der Social Media Report von Spendino wurde von Florian Nöll kurz vorgestellt, um anschließend über mögliche Veränderungen und zusätzliche Komponenten in kommenden Reports zu diskutieren.
Grundsätzlich soll der Social Media Report herausstellen, wie Non-Profit-Organisationen im Web 2.0 aufgestellt sind. Hierfür wurden 65 relevante NPOs ausgewählt und in einem Zeitraum von vier Wochen in 11 Kategorien untersucht (u.a. Facebook, Twitter, VZ-Netzwerke, Xing, Youtube)
Wie wurde bei der Prüfung der NPOs vorgegangen und wie wurden die zu prüfenden Sozialen Medien ausgewählt?
Es wurden lediglich NPOs innerhalb Deutschlands untersucht, die bundesweit tätig sind. Weitere Kriterien waren die Höhe des Spendenniveaus und das Vorhandensein des Spendensiegels. Es wurde darauf geachtet, dass die ausgewählten Organisationen unterschiedliche Themenfelder abdecken (Umwelt- und Naturschutz, Bildung, Armut etc.) Um die Echtheit der untersuchten Profile sicherzustellen, wurde das jeweilige Impressum geprüft, die bestehenden Verlinkungen zwischen den einzelnen Social Media Kanälen (Blog, Profile, Website) sowie die Professionalität der Inhalte und Texte.
Der Social Media Report ist eine rein quantitative Erhebung.

Sollten zukünftige Reports um eine quantitative Komponente ergänzt werden und wie könnte diese gestaltet und umgesetzt werden?
Die Sessionteilnehmer waren sich grundsätzlich einig, dass der Social Media Report um quantitative Aspekte erweitert werden sollte. Der Vorschlag, jedes Jahr einen anderen Fokus zuwählen, um die zeitlichen und personellen Ressourcen möglichst gering zu halten, wurde in Hinblick auf die Dynamik und enorme Schnelllebigkeit des Social Webs, eher kritisch gesehen. Jeweils die Top-Ten des Reports quantitativ zu untersuchen oder ein bis zwei Kategorien additiv zum Report zu prüfen, waren weitere Ideen.
Grundsätzlich muss eine Basis geschaffen werden, um auf die quantitative Analyse die qualitative aufbauen zu können. Wurden bei der qualitativen Untersuchung beispielsweise die Facebook-Kommentare etc. gezählt und festgestellt, dass auf eine bestimmten Seite wenig Interaktion herrscht, so könnte man im Anschluss in einer qualitativen Analyse die einzelnen Inhalte genauer untersuchen, um Gründe für die vorangegangenen Ergebnisse zu finden.
Anschließend stand die Frage nach dem Referenzwert einer qualitativen Analyse im Raum. Durchschnittswerte der Fans und Follower, die Zahl der Facebooknutzer im Verhältnis zur Fanzahl einer bestimmten Seite und veraltete US-amerikanische Daten wurden hier als mögliche Indexe  genannt.
Als Ansatz für künftige qualitative Analysen wurde das Konzept der Forschung zur Social bar vorgeschlagen: Wer die Socialbar beforschen will, erhält Hilfestellungen. Wenn er bereit ist transparent zu arbeiten, Ergebnisse offen zu legen und  die nächsten Projekte zu unterstützt. Auf diese Art entsteht eine Art Forschernetzwerk – gegenseitige Hilfe – und man weiß, wer wie worüber forscht. Dieses Prinzip könnte auf den Social Media Report übertragen werden.

Florian Nöll

spendino.de

Dokumentation: Bea Paeßler

Hier geht es zu den Sessions auf dem fundraising2.0 CAMP 2011.

Hier ist das Foto-Album vom fundraising2.0 CAMP, danke an Holger Gross für die Fotos!

Videos vom fundraising2.0 CAMP gibt es hier.

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Für alle, die in Berlin nicht dabei sein konnten: jetzt kommt das fundraising2.0 CAMPING nach Essen, Frankfurt und München! Alle Infos hier.

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Wir danken allen Sponsoren, Kooperationspartnern und Medienpartnern für die Unterstützung.

SAZ Fundraising ermöglichte die  Dokumentation vor Ort und die Realistation dieser ausführlichen On- und Offline-Dokumentation. Vielen Dank dafür!

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