Multichannel- Fundraising: Die On-, Offline- & Mobile Vernetzung | fundraising2.0 CAMP Berlin Januar 2011

März 16, 2011 in Allgemein (Alle), CAMP DOKU 2011, Doku fundraising2.0 CAMP, fundraising2.0 CAMP, Session Camp Berlin 2011

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Katja Prescher von WSPA, der Welttierschutzgesellschaft stellt in ihrer Session die Haiti-Kampagne der WSPA Welttierschutzgesellschaft vor.

Der Erfolg war nicht nur dem kurzfristigen Einsatz verschiedener Fundraising-Kanäle zu verdanken. Auch die Vorarbeit von einem Jahr, wie der Aufbau der Facebook- und Twitterseiten und die Aktivitäten der ehrenamtlich Engagierten, die das Thema “Katastrophen-hilfe für Tiere” in der Öffentlichkeit bekannt machten, trug nun Früchte.

Grundlagen Multichannel-Fundraising

Multichannel-Fundraising bedeutet die integrierte und vernetzte Nutzung aller relevanten Kanäle aus Online (Bsp.: E-Mail, Webseite, Banner), Offline (Bsp.: Mailing, PR, Ehrenamt) und Mobile (Bsp.: SMS).
Case-Study zur Haitikatastrophe
Katja stellt durchgeführte Maßnahmen vor, die zum einen das kurzfristige Ziel der Spendengenerierung (primäres Ziel) und zum anderen auch langfristige Ziele, wie die Themensetzung und Steigerung der Bekanntheit, verfolgen.
Auszug aus vorgestellten Maßnahmen
Die Website gilt als zentrales Medium für die erste Information der Interessengruppen.
E-Mailing, für die direkte und schnelle Kommunikation mit den Spendern, nimmt im Falle einer Katastrophe einen besonderen Platz ein. Wurde nach zwei Tagen das erste E-Mailing versendet, folgte nach sechs Tagen ein Reminder-E-Mailing. Der Reminder wurde an diejenigen geschickt, die auf das erste E-Mailing nicht spendeten. Lediglich kleine Änderungen wurden vorgenommen und konnten somit die Ergebnisse deutlich verdoppeln.
Sechs Wochen und ein halbes Jahr nach der Katastrophe versendete die Organisation je ein “Ihre-Hilfe-kommt-an”-E-Mail. Ein Jahr nach der Katastrophe veröffentlichte sie News auf der Website.
Dem Zuwendungsbestätigung-Printmailing wurde kurzfristig eine Print-Einlage mit Spendenaufruf beigefügt.
Weitere durchgeführte Maßnahmen
Online-Pressemitteilung
Social-Media-Komponenten auf der Webseite
Social Netzworks (SN), auf denen auch die kritischen Kommentare beantwortet wurden
Banner und Widget-Angebot für andere Engagierte
Ergebnisse:
Webseite: mittelmäßige Spendeneinnahmen
E-Mailing: fast das Zehnfache zur Website
Vorteil online: Es ist schnell zu erstellen.
E-Mailing-Spenden etwa 2/3 zu den Print-Einlagen
Mailing: 28.000 Printeinlage: 36.000
Verhältnis von Kosten und Einnahmen – online besser
Ergebnisse Banner/Widget: geringe Spenden
Ergebnisse SMS: 89 Spender (SMS-Anbieter: Burda Wireless)


Wann lohnt sich der Einsatz?

Mit klassischem Online-Fundraising kurzfristige Ziele generieren. Mit Social Media langfristige Zielen erreichen. Die ältere Generation erreichen wir auf herkömmlichen Wegen.
E-Mailing-Tests durchführen und somit die Versendung optimieren. Tests zu versenden, ist zwar zeitaufwendiger, aber können langfristig effektiver sein. Die Katastrophen-E-Mailings wurden ohne Tests versandt.
E-Mailings und auch Offline-Maßnahmen mit Online-Media verbinden, bspw. auf Facebook hinweisen.

Wichtig

Der ganze Mix funktioniert nur wirklich im Mix: Wenn Twitter zwar keine Spenden bringt, nicht abschalten, sondern weiterhin nutzen, weil dadurch E-Mail-Abonnenten generiert werden können, die dann wiederum spenden.

Links in der Session:

Die Präsentation bei Slideshare
Studie: Just giving 2010 (Blog): Die 45 Jährigen werden später vielleicht mehr spenden, als heute.

Katja Prescher
WSPA

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Hier geht es zu den Sessions auf dem fundraising2.0 CAMP 2011.

Hier ist das Foto-Album vom fundraising2.0 CAMP, danke an Holger Gross für die Fotos!

Videos vom fundraising2.0 CAMP gibt es hier.

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Wir danken allen Sponsoren, Kooperationspartnern und Medienpartnern für die Unterstützung.

SAZ Fundraising ermöglichte die  Dokumentation vor Ort und die Realistation dieser ausführlichen On- und Offline-Dokumentation. Vielen Dank dafür!

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