Map for Good | fundraising2.0 CAMP | Berlin 2011
Juni 27, 2011 in Allgemein (Alle), Doku fundraising2.0 CAMP, fundraising2.0 CAMP, Session Camp Berlin 2011, Social Media, Tools & Instrumente
Da Online-Tools immer komplexer und unübersichtlicher werden, schauen sich immer mehr Organisationen und Initiativen vereinzelt Projekte und Tools an und schauen kaum nach Alternativen. Die Map for Good gibt Gesamtüberblick im deutschsprachigen Raum.
Folgende Kategorien werden vorgestellt:
Auktionen: Jörg bringt Beispiel Kinderhilfswerk: Zielgruppen müssen definiert werden. Bei Auswahl der Auktionsplattform muss über die Kanäle gestreut werden, das zu versteigernde Objekt muss zur Plattform passen. Rechtssicherheit und Gemeinnützigkeit bedenken (ebay als kommerzieller Anbieter), daher großer Aufwand und als wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb und nicht als Spende zu sehen.
Aktivisten-Fundraising: Aktion bewerben und Organisation muss nur noch Empfang abwickeln.
Klassische online-Fundraising-Tools: es gibt teilweise Überschneidungen mit Aktivisten-Fundraising, unterschiedliche Kategorisierung nötig, um die neuen Trends darstellen zu können. helpedia wird eingebracht, weil es im bescheidenen Rahmen gute Erfahrung bei Neuspendern, besonders über Empfehlungsmarketing und Mischung Spendenplattform und Aktivisten-Aktion. Dabei wird empfohlen, nicht breit zu streuen, sondern sich auf einzelne Tools beschränken und dann einzeln durchzuexperimentieren. Fokus auf eine Plattform und prüfen, welche Konditionen und Umfeld/Zielgruppe jedes Tool bietet.
Social payment: v.a. im Medienbereich, Organisationen mit regelmäßig produzierten Inhalten am besten: Sie überlassen es den Nutzern, was sie für den „Genuss“ ihrer online-Aktivitäten zahlen wollen. Es ist Zweckbetrieb, läuft nicht als Spende, ist aber ein nettes zusätzliches Add-on.
Crowdfunding: Grundgedanke: weniger Spende als Investment von Kleinspendern mit ideellen und materiellen Prämien. Die deutschen Plattformen noch neu am Markt mit Fokus auf Kunst & Kultur, besonders wichtig: es werden keine kompletten Organisationen, sondern einzelne Projekte beworben. Crowdfunding muss in eine größere Kampagne eingebaut werden, wenn es allein stünde, wäre es erfolglos. Kritische Frage aus Publikum: wie steht es bei der kritischen Masse aus, um den Markt herzustellen? Außerhalb der SocialMedia gibt noch keine Nische. Wo es funktioniert: Eltern-Blogs in den USA. Solche Nischen müssen in Deutschland erst aufgebaut werden.
Mobile-Fundraising: Community ist da, aber Hemmschwelle ist noch der Anbieterwechsel, der lange braucht und treue Folgschaft. Hinweis auf Johanniter, die es bereits nutzen. Spendino besonders bei SMS-Fundraising erfolgreich, Haiti erste große Aktion, Aktionen müssen aber besonders intensiv beworben werden.
Suchmaschinen: Beispiel Bildungsspender hervorgehoben, Bildungsanbieter können sich dort registrieren und den eigenen “Kunden” aktivieren und Shopping-Gewohnheiten zu ändern – Ziel: um Provisionen zu bekommen. Google Grants als bekanntester Anbieter , Suchmaschinenoptimierung und gute homepage aber Voraussetzungen.
Widgets: Spendenformulare Standard, Anbieter sind bsp Bank für Sozialwirtschaft
Wir danken spendino für die Unterstützung zur Realisation der Map for Good.
Alexa Gröner, fundraising20.de
Jörg Eisfeld-Reschke, ikosom.de
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Danke an das fundraising2.0 Doku-Team und SAZ Fundraising für die Dokumentation vor Ort und die Realistation dieser ausführlichen On- und Offline-Dokumentation.
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Hier geht es zu den Sessions auf dem fundraising2.0 CAMP 2011
Hier ist das Foto-Album vom fundraising2.0 CAMP, danke an Holger Gross für die Fotos!
Die Videos vom fundraising2.0 CAMP gibt es hier.
Wir campen auch hier:
ESSEN, 13. Mai 2011 Unperfekthaus Stimmen, Sessions und Impressionen aus Essen hier
FRANKFURT/MAIN, 23. September 2011, Ökohaus, Ka Eins
MÜNCHEN, 6. Oktober 2011, BAW – Bayrische Akademie für Werbung und Marketing
… und im Januar 2012 wieder in Berlin!
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Wir danken allen Sponsoren, Kooperationspartnern und Medienpartnern für die Unterstützung.







Wollte eigentlich nur die MAP FOR GOOD haben und den Newsletter, aber das obere Formular funktioniert nicht…Danke!