02.12.2011 Beispiele für gelungenen Einbezug der Spender
Dezember 2, 2011 in Adventskalender 2011, new
Viele der Fundraisings, die ich kenne, sind Insel-Aktionen. Einmal im Jahr erhält man als potenzieller Spender ein Mailing und dann hört man lange nichts mehr, außer dass man eine Spendenquittung erhält.
Sehr erfolgreiche Kampagnen hingegen halten den Kontakt zum Spender. Sie sind echte Kampagnen, nicht nur Einzelaktionen.
Eine mir bekannte Organisation gibt mehrmals im Jahr einen Newsletter an die Spender und Freunde heraus. Dort wird mit vielen Details berichtet, was mit dem hereingekommenen Geld gemacht wurde und welche weiteren Pläne bestehen, für die neues Geld gebraucht wird.
Als Spender fühlt man sich ernst genommen, gewürdigt, in das Geschehen einbezogen.
Eine andere Kampagne, die ich sehr eindrucksvoll finde, ist die des Städelmuseums in Frankfurt. Unter dem Motto „Frankfurt baut das neue Städel. Bauen Sie mit“ gab es dort seit September 2009 eine Kampagne, die mit immer neuen Aktionen Aufmerksamkeit erregte und den „gelben Stiefel“, das Wahrzeichen des Ganzen, füllte. Die Verantwortlichen spielten dabei auf der ganzen Klaviatur der Öffentlichkeitsarbeit. Im Blog wie auch in anderen Social Media wurde ständig über die Baufortschritte und die aktuellen Aktionen sowie den Stand des Spendenaufkommens berichtet.
Auch hier fühlt man sich nicht einfach nur als jemand, der das Portemonnaie öffnet, sondern man nimmt Anteil am Geschehen, ist informativ und emotional eingebunden und es entsteht ein partnerschaftliches Verhältnis.
Diese Art von Kundenbindung – kann man sie als Spenderbindung bezeichnen? – ist etwas, das es zu entwickeln gilt. Denn ein Spender hat keinen Mangel an Gelegenheiten, sein Geld zur Verfügung zu stellen. Doch er tut es mit ganz anderem Bewusstsein und Engagement, wenn er den Eindruck hat, dass es sich um „sein“ Projekt handelt.
Ich bin Business Transformer, Strategieberaterin, Unternehmercoach und Buchautorin und berate und coache UnternehmerInnen im In- und Ausland, einen qualitativen Sprung mit ihrem Unternehmen – und in der Regel auch auf persönlicher Ebene – zu vollziehen und Business Transformation zu verwirklichen.
Zu meinen Stärken gehört, „out-of-the-box” zu denken. Damit meine ich, bisherige Denkrahmen zu verlassen und neuartige Lösungen zu finden.
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- 06.12.2011 Mit 5 Fragen zu knackigen Fundraising-Texten (6. Dezember 2011)






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